Seit Donnerstag, 02. August ist am Max-Eyth-See bereits die Feuerwehr Stuttgart im Einsatz und wälzt mit Pumpen das Wasser in imposanten Fontänen um. Am Freitagabend hat dann das THW übernommen und hat über das Wochenende mit Großpumpen und Spezialdüsen den See mit Sauerstoff angereichert, damit die Wasserqualität für die Fische im See erhalten bleibt.

 Erneute Messungen des Sauerstoffgehalts im Max-Eyth-See im Laufe des Freitagmittag durch einen Sachverständigen im Auftrag der Stadt Stuttgart geben Anlass zu handeln.

Um ein weiteres Absinken der Sauerstoffkonzentration unter einen für Wasserlebewesen kritischen Wert zu verhindern, wird das THW Stuttgart mit der Aufgabe betraut, im Laufe Wochenendes mit hilfe von sauerstoffanreichernden Maßnahmen die Wasserqualität zu erhöhen.

Die im Einsatz befindlichen Ehrenamtlichen des THW-Stuttgart haben am Freitag um 21 Uhr eine Führungsstelle eingerichtet und leuchten die Einsatzstelle am Max-Eyth-See mit einem Lichtmastkraftwagen mit rund 80.000 Watt Lichtleistung aus. Der zur Unterstützung angeforderte THW Ortsverband Backnang verfügt über eine Hochleistungspumpe, die, mit einer Leistung von 15.000L/min Wasser aus dem See entnimmt und mit speziellen Schlauchaufsätzen für Gewässerbelüftung nach dem sog. Venturi-Prinzip, das Wasser mit Sauerstoff aus der Umgebungsluft anreichert und anschließend wieder an den See abgibt.

Über das gesamte Wochenende werden diese Maßnahmen jeweils in den Abendstunden bis zum frühen Morgen wiederholt mit rund 20 Helfern vor Ort. Durch die Sonneneinstrahlung über den Tag wird die Basis für eine natürliche Sauerstoffproduktion geschaffen, die dann im Tagesverlauf ohne externen Eingriff die Wasserqualität wieder auf ein gesundes Niveau heben kann und so im Ganzen die Wasserqualität des Sees erhalten zu können. Sowohl das THW als auch das Tiefbauamt Stuttgart prüfen während des Einsatzes stetig die aktuellen Sauerstoffsättigungswerte.

Die Messung am Vormittag des Montag, den 06. August ergibt eine deutliche Verbesserung des Sauerstoffgehaltes im gesamten Max-Eyth-See. Der nächtliche Einsatz der vier speziellen Venturidüsen mit der DIA Großpumpe, die in dieser Zusammensetzung erstmals in Betrieb waren durch den OV-Backnang, hat das gewünscht Ergebnis gebracht: dem See und den darin enthaltenen Lebewesen geht es gut und der Einsatz ist erfolgreich beendet.

 

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