Von Donnerstag bis Sonntag war der OV Stuttgart gemeinsam mit den Ortsverbänden Backnang und Tuttlingen am Max-Eyth-See im Einsatz, um ein Fischsterben zu verhindern.

Durch die langanhaltende Hitze- und Schönwetterperiode während der Sommermonate hatte sich eine starke Algenpopulation aufgebaut, die durch den plötzlichen Wetterumschwung Anfang September einbrach. Das Absterben der Algen war mit einer starken Sauerstoffzehrung im See verbunden. Darauf deuteten nicht nur entsprechende Messungen, sondern auch der faulige Geruch rund um das beliebte Stuttgarter Ausflugsziel hin.


Von Donnerstagnachmittag an pumpten Feuerwehr und Technisches Hilfswerk daher Frischwasser aus dem benachbarten Neckar in den See. Zudem installierte die Fachgruppe Wassergefahren des OV Stuttgart Pontons mit Pumpen inmitten des Sees, um das Wasser umzuwälzen und mit Frischluft zu versorgen. Bei Spaziergängern, Anglern und Anwohnern stieß die Aktion auf großes Interesse. „Unser ganzes Herzblut hängt an diesem See – ein riesengroßes Dankeschön für eure Hilfe“, betonte der erste Vorsitzende des Württembergischen Anglervereins Hans-Hermann Schock.


Am Sonntagmorgen des 06.09.2015 konnten die Maßnahmen zur Stabilisierung des Max-Eyth-Sees abgeschlossen werden. Um 08.00 Uhr hieß es alle Pumpen aus. In den dreieinhalb Tagen hatten die drei Ortsverbände Stuttgart, Backnang und Tuttlingen ca. 90.000 m³ Wasser aus dem benachbarten Neckar in den See gepumpt und durch die Zufuhr des sauerstoffreicheren Wassers den Sauerstoffgehalt auf bis zu 8,5 mg/l erhöht. Die Leistung aller eingesetzten THW-Pumpen betrug insgesamt 48.000 Liter pro Minute.


Der Einsatz endete um 17.30 Uhr mit dem Herstellen der Einsatzbereitschaft. Beteiligt an dem Einsatz waren insgesamt 37 Helfer und Ausstattung aller Gruppen des Ortsverbandes Stuttgart, sowie die Fachgruppe Wasserschaden Pumpen aus dem Ortverband Backnang mit acht Helfern und die Fachgruppe Wasserschaden Pumpen aus dem Ortverband Tuttlingen mit sechs Helfern.


Unser Dank gilt den Ortsverbänden Backnang und Tuttlingen, sowie der Stadt Stuttgart, dem Anglerverein, der Stadtentwässerung Stuttgart und der Feuerwehr Stuttgart für die unkomplizierte Hilfe und gute Zusammenarbeit.

 

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